Nicaragua

Südlich von Honduras liegt der Staat Nicaragua. Er hat eine Gesamtfläche von 129.494 km² und eine Gesamtbevölkerung von 5.675.356. Dies macht 43,8 Einwohner pro km². Die Hauptstadt der Präsidialrepublik ist Managua und die Amtssprache ist spanisch. Der Präsident des Landes ist Daniel Ortega.

Nicaragua wird aufgrund seiner vielen Vulkane auch das „Land der tausend Vulkane“ genannt. Ca. 90% der Bevölkerung leben in der Pazifikregion und im Managua-Gebiet. Die knapp 70% der Mestizen nennen sich selbst Nicas.

Die Migration des Landes ist aufgrund der Arbeitslosigkeit sehr hoch. Die meisten Menschen flüchten hier aus dem Inneren des Landes in die großen Städte Nicaraguas. Viele gehen aber auch ins Ausland. Schätzungen zufolge lebt jeder fünfte Einheimische in einem anderen Land. Der größte Teil von ihnen in Costa Rica.

Über 80% der Nicaraguaner sind katholisch. Dieser Glaube hat im Laufe der Jahre, aufgrund von Aufständen vor der Erklärung der Unabhängigkeit 1821, für die Menschen an Bedeutung verloren. Nicaragua gehört aufgrund der extrem niedrigen Einkommensgrenze zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Einkommen pro Kopf lag im Jahr 2003 unter der Armutsgrenze. Daraus lässt sich schließen, dass über die Hälfte der Gesamtbevölkerung an Armut leidet.